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Geheimnisse der Kalahari

Rosi & Werner erzählen von ihrer Reise mit Liane Merbeck

Unsere Ankunft in Botswana

Nach unseren wunderschönen Reisen nach Uganda, Tansania und Botswana waren wir wieder auf der Suche nach einer deutschsprachig geführten Reise und landeten so bei "Abendsonne Afrika". Nach einem angenehmen Telefongespräch und einer hervorragenden Beratung durch Liane Merbeck war die Kleingruppenreise "Geheimnisse der Kalahari" mit Lodge und mobiler Zeltsafari, abseits der Touristenpfade, für uns genau das Richtige.

Am Flughafen im Maun angekommen wurde unsere Reisegruppe von Liane persönlich in Empfang genommen und abgeholt. Gemeinsam fuhren wir zur Meno A Kwena Lodge am Rande des Makgadikgadi Nationalparks am Boteti Fluss. Diese Lodge war einfach hervorragend gewählt! Sie bietet einen tollen Ausblick über das Tal und durch die direkte Lage am Fluss gab es viele Elefanten und Hippos zu sehen, die ein Bad im Fluss nahmen. Am frühen Abend hatten wir genügend Zeit den Ablauf der Safari zu besprechen und uns kennen zu lernen, bevor wir am nächsten Tag zum ersten Teil unserer mobilen Zeltsafari starteten.

Die ersten Tage im Nxai Pan Nationalpark

Früh am Morgen wurden wir für die ersten beiden Safaritage im Nxai Pan Nationalpark von den Guides der mobilen Zeltsafari abgeholt. Die zwei Allradfahrzeuge waren mit großen klappbaren Fenstern und einem Hubdach ausgestatten und waren daher ideal für ungehinderte Fotos und Tierbeobachtungen.

An den wenigen Wasserlöchern sahen wir viele verschiedene Tiere. Elefanten, Zebras, Gnus, Springböcke, Oryx-Antilopen und viele Vögel. Wir erkundeten die Salzpfannen und ein Besuch bei den Baines Baobab Bäumen durfte auch nicht fehlen. Liane hatte witzige Ideen für besondere und lustige Fotos.

Das Zeltcamp wurde von einer erfahrenen Crew aufgebaut. Die Zelte waren geräumig und trotz ihrer Einfachheit praktisch eingerichtet. Buchdusche und Buschtoilette waren wie wir es erwartet hatten, einfach und funktionell. Es fehlte uns an nichts und wir haben uns sofort wohl gefühlt. Auch für unser leibliches Wohl wurde bestens gesorgt. Erstaunlich, wie es der Koch und seine Helfer mit einfachsten Mitteln schafften, ein 3-Gänge-Menü zu zaubern, das eigentlich einen Busch-Stern verdient hätte.

Mittagessen im Busch und ein ganz besonderer Besuch

Am nächsten Tag fuhren wir wieder zurück zur Lodge. Das Personal der Lodge hatte zu Mittag eine Überraschung für uns vorbereitet. Unser Mittagessen wurde uns mitten in der Wildnis serviert. Wir hatten einen wundervollen Blick in ein weites Tal, auf dessen anderer Seite eine Gruppe Elefanten neidisch zu uns herüberblickte. Nach dem Essen machten wir noch einen Game Drive entlang des Boteti Flusses. Wir trafen auf viele Zebras die sich am Fluss versammelt hatten und die Vorhut der großen Zebrawanderung bildeten.

Das Meno A Kwena wird von den Bewohnern des nahe gelegenen Dorfes bewirtschaftet und so waren wir, Dank der guten Beziehungen von Liane, am nächsten Tag zu einem Besuch im Dorf und bei der Bürgermeisterin eingeladen. Am Ende des Tages hatten wir noch die Gelegenheit mit echten Buschmännern zu Fuß die Gegend um die Lodge zu erkunden. Es war eine besondere Erfahrung zu sehen wie die San im Einklang mit der Natur leben.

Entspannung und Abenteuer im Central Kalahari Naturschutzgebiet

Am nächsten Morgen starteten wir zum zweiten Teil unserer Zeltsafari in das Central Kalahari Naturschutzgebiet. Wir verbrachten acht herrliche und sehr entspannte Tage im Deception Valley, der Deception Pan, in Letiahau, der Pipers Pan und der Sunday Pan. Ein besonderes Erlebnis hatten wir an einem Wasserloch in der Pipers Pan. Tausende von Fleckenflughühnern setzten im Schwarm zum Sturzflug auf das Wasserloch an um kurz einen kleinen Schluck zu trinken und danach einen neuen Anlauf zu starten. Und wir mitten drin!

Neben vielen anderen Tieren sahen wir natürlich auch Leoparden, Geparden, Löffelhunde und mehrere Löwen. An einem Wasserloch kam es zu einer ganz besonderen Begegnung mit einem prächtigen schwarzmähnigen Kalahari-Löwen. Der Löwe genoss die letzen Sonnenstrahlen und wir lauschten gespannt Lianes Ausführungen, was jetzt bald passieren würde. Und tatsächlich, nach einiger Zeit stand der Löwe auf, gähnte, trabte langsam auf uns zu, drehte uns direkt neben unserem Fahrzeug den Rücken zu und stillte seinen Durst. 

Die kleinen Dinge ganz groß

Diese Reise in die Einsamkeit der Central Kalahari war für uns in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes. Diesmal ging es nicht nur um die großen Tiere. Liane zeigte uns auch viele kleine Dinge, die man sonst immer übersieht. Ein kleiner Käfer, ein besonderer Vogel, eine Schildkröte oder eine Schlange, eine Pflanze am Wegesrand oder die Buschbohnen, die wir für das Abendessen pflückten. Spuren lesen im Sand. Es wurde nie langweilig und das Wissen von Liane über all diese Dinge war schier unerschöpflich. Wir haben so viel über die Kalahari, deren Pflanzen und Bewohner erfahren.

Die gesamte Reise war bestens organisiert. Wir waren meistens schon sehr früh unterwegs und kamen gegen Mittag für einige Stunden zurück ins Camp um der Mittagshitze zu entkommen und zu relaxen. Am Nachmittag starteten wir dann zu einem weiteren Game Drive, wobei natürlich der tägliche Sundowner in der Natur mit Gin Tonic oder Amarula nicht fehlen durfte.

Danke! Wir kommen wieder ...

Nicht unerwähnt bleiben darf die super Betreuung durch Line Merbeck, die als Gründerin und Geschäftsführerin von Abendsonne Afrika diese Reise begleitete. 

Liebe Liane,

deine Leidenschaft für die Tierwelt, die Menschen und Afrika sind ansteckend. Es ist großartig zu erleben, wie jemand so sehr für etwas brennt. Viele Eindrücke haben uns sehr berührt. 

Danke dir für diese Reise!

Und danke auch noch an das Team von Abendsonne Afrika.

Rosi und Werner


P.S.: Wegen eines Streiks in Deutschland wurden sehr kurzfristig die Flüge unserer Rückreise storniert und wir mussten eine zusätzliche Nacht in Johannesburg verbringen. Das Team von Abendsonne Afrika hat für alle unserer Gruppe, die ein Zimmer wollten, hierfür ein nettes Boutique-Hotel reserviert. Danke für die schnelle Organisation!

Auch wir sagen DANKE, liebe Rosi und lieber Werner!

Schön, dass ihr mit uns unterwegs wart und wir freuen uns bereits auf die nächste, gemeinsame Reise!