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Oman

DIE WELT VON „1001 NACHT“ AUF DER ARABISCHEN HALBINSEL

Der Oman ist das zweitgrößte Land auf der Arabischen Halbinsel und auch heute noch für den Besucher eine kleine Reise in die Welt von „1001 Nacht“. Unternehmen Sie eine Reise in die Vergangenheit. Entdecken Sie den Oman, der vielerorts noch so schön und ursprünglich ist, wie man es sich in seinen Träumen vorstellt, in der Kleingruppe oder als Selbstfahrer. Erforschen Sie die kilometerlange, unberührte Küste, wo der schimmernd blaue Ozean einen unvorstellbaren Reichtum maritimen Lebens bereithält. Im Oman entdecken Sie außerdem Rosengärten hoch oben auf den Gebirgsplateaus, alte Ruinen, neblige Berge, erfrischende Wadis und die Pracht der Wüste. Daneben lädt ein reiches kulturelles Erbe dazu ein, entdeckt zu werden - von mittelalterlichen Lehmschlössern über die Dhau-Werft von Sur und den Souks der alten Stadt Nizwa, bis hin zur Weihrauch-Ernte von Dhofar im Süden des Omans.

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Länderinformationen Oman

Auf einer Fläche von der Größe Polens leben gut 4 Millionen Einwohner im Oman, insbesondere in den Städten im Norden des Landes. 

Amtssprache ist Arabisch, aber Englisch als Handelssprache ist weit verbreitet. Die einheimische Währung ist der Omani Rial, die sich vor Ort leicht eintauschen lässt. Das seit 1970 von einem monarchisch regierenden Sultan gelenkte Land wird geprägt von weiten Wüstengebieten, einer langen Küstenlinie und dem wild zerklüfteten Hadschar-Gebirge im Norden des Oman. Eine kleine Exklave im äußersten Nordwesten vom Oman namens „Musandam“, ist durch die Vereinigten Arabischen Emirate vom Hauptteil des Landes abgeschnitten. An der gesamten Ostküste des Oman erstreckt sich das Arabische Meer, zu den Nachbarländern gehören Jemen im Süden sowie Saudi-Arabien und die Vereinigten Emirate an der westlichen Grenze. 

Im Oman findet man überall Zeugnisse der früheren Geschichte. Die alten Schutzwälle des Bahla-Lehm-Forts und die „Falaj“ genannten Bewässerungskanäle für die Palmenhaine gehören inzwischen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auch die sogenannten Bienenkorbgräber von Al-Ayn und der 1670 erbaute Palast von Jabrin sind stolze geschichtliche Zeugnisse.

Die Hotels im Oman entsprechen einem hohen Standard, aber bitte beachten Sie während Ihrer Omanreise, dass aus religiösen Gründen Alkohol nicht überall erhältlich ist. Die Infrastruktur mit gut ausgebauten Straßen sowie zweisprachiger Beschilderung und der unbürokratische Erhalt des Visums bei Einreise ermöglichen unkompliziertes Reisen im Oman. Die für europäische Besucher angenehmste Reisezeit liegt in der kühleren Jahreshälfte von Oktober bis April, wenn die Tagestemperaturen im Schnitt zwischen 25 und 30 °C liegen.

Information zu COVID-19

Bitte achten Sie auf die aktuellen Einreisebestimmungen sowie die Bestimmungen der Fluggesellschaften bzw. des jeweiligen Transitlandes. Diese ändern sich mit der Pandemielage sehr häufig.

Im Folgenden einige wichtige Links:

Deutschland / Auswärtiges Amt:

Reise- und Sicherheitshinweise

Einreisebestimmungen

Schweiz:

Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA

Bundesamt für Gesundheit BAG

Österreich:

Bundesministerium Europäische und internationale Angelegenheiten:

https://www.bmeia.gv.at/reise-services/coronavirus-covid-19-und-reisen/   

https://www.bmeia.gv.at/reise-services/einreise-und-aufenthalt-in-oesterreich/einreise-und-aufenthalt/

Einreise

Für die Einreise benötigen Sie einen Reisepass, der vom Ausreisedatum an noch mind. 6 Monate gültig sein muss und mindestens 1 leere Seite enthält. Für Oman benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer ein Visum (z.Zt. 20 Omani Rial also ca. 45,-€ für 30 Tage), das Sie vorab online beantragen müssen unter https://evisa.rop.gov.om/home. Achtung: Bitte das Online-Visum frühestens 4 Wochen vor Einreise beantragen, denn das Visum muss innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt genutzt werden.

Visa berechtigen zu einem Aufenthalt von bis zu 30 Tagen, Verlängerung um weitere 30 Tage möglich. Die Visaanforderungen ändern sich ständig. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit den entsprechenden Botschaften oder dem Visaservice für die notwendigen Visa in Verbindung. Auch das Auswärtige Amt www.auswaertiges-amt.de erteilt Auskünfte.

Beachten Sie, dass die Beantragung der Visa in Ihrer eigenen Verantwortung liegt und rechtzeitig beantragt werden muss, falls dies für das entsprechende Land notwendig ist. Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz eines gültigen Visums sind, da Abendsonne Afrika nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird. Sie müssen im Besitz eines gültigen Flugtickets sein, welches Ihnen ermöglicht, das Land zu verlassen, in dem die endet.

Alle Reisenden müssen bei Einreise grundsätzlich den Nachweis eines einmonatigen Krankenversicherungsschutzes, der auch die Behandlungskosten im Falle einer COVID-19-Infektion einschließt, vorlegen.  

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen

Kinder müssen für die Einreise in das Sultanat je einen eigenen Reisepass vorweisen können, der bis mindestens ein halbes Jahr nach Ankunft gültig ist.

Allein oder nur mit einem Elternteil reisende Minderjährige sollten vorsorglich eine Einverständniserklärung der Eltern/des Elternteils in englischer und /oder arabischer Sprache mit sich führen.

Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.

Beste Reisezeit

Generell ist das Klima im Innern des Landes heiß und trocken, an den Küsten heiß und feucht. Die Durchschnitts-temperaturen liegen in den Sommermonaten bei ca. 35° C, es können teilweise bis ca. 48° erreicht werden. In den Wintermonaten liegt die Temperatur bei ca. 25-28°C. Im Norden regnet es im Winter, so dass die Temperaturen dort dann niedriger sind. Die jährliche Niederschlagsmenge ist gering, durchschnittlich 100 mm im Jahr.

Das Meer lädt temperaturmäßig immer zum Baden ein: im Winter hat es rund 24 °C, im Sommer bis zu 31 °C.

Zwischen April und September ist Sommer und das Wetter heiß und feucht. Mildes Wetter herrscht ganzjährig im Gebirge und in der Region Dhofar und Salalah, in der auch regelmäßig jedes Jahr zwischen Juni und Oktober der Monsum auftritt. Die ideale Reisezeit für den Oman liegt zwischen Oktober und April, wenn die Temperaturen am Tag durchschnittlich zwischen 25 °C und 35 °C und nachts zwischen 17 °C und 19 °C liegen.

Zeitzonen

Der Zeitunterschied zu Europa beträgt MEZ + 2 Std. im Sommer und MEZ + 3 Std. im Winter.

Sprache

Die Amtssprache in Oman ist Arabisch, es wird aber auch Englisch, Farsi und Urdu gesprochen. Ein Teil der Bevölkerung spricht auch einen Swahili-Dialekt, wie er in Ostafrika und auf Sansibar gesprochen wird.

Land und Leute

Im Norden und Nordwesten des Landes liegt die erst 1999 festgelegte Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten. Im Nordosten liegen der Golf von Oman und das arabische Meer im Südosten und Süden. Die parallel zum Golf verlaufende Gebirgskette Al-Hajar (Omangebirge) mit der höchsten Erhebung des Landes, dem Berg Djebel al-Achdar (3.074 m), grenzt die fruchtbare Küstenebene Al-Batinah von der Wüste ab. Auf dem Küstenstreifen liegen die wichtigsten Städte Omans, die Hauptstadt Maskat, Sohar, Sur und Nizwa.Die Wüste Rub al-Chali, die Oman mit Saudi-Arabien und dem Jemen teilt, nimmt den größten Teil des Landesinneren ein und trennt die südliche Provinz Dhofar vom Norden des Landes. An der fruchtbaren Küste Dhofars liegt die Provinzhauptstadt Salalah. Die Staatsgrenzen im Landesinneren sind nicht exakt festgelegt, die Fläche Omans beträgt offiziell 309.500 Quadratkilometer (andere Quellen: 212.457 km²). 2003 hatte Oman 3,22 Mio. Einwohner. Die Bevölkerungsdichte liegt bei zehn Einwohnern pro Quadratkilometer. Die mittlere Lebenserwartung liegt bei 75 Jahren. Die Bevölkerung besteht zu etwa 75 Prozent aus Omanern, die meisten sind Araber, im Nordosten stammen viele auch aus Ostafrika. In den Hafenstädten leben zahlreiche Inder, Pakistaner, Bangladescher und Filipinos. Das Bevölkerungswachstum beträgt 2,04 % im Jahr.

Die Kultur Omans ist geprägt von der Vergangenheit des Landes als Seehandelsnation. Aus allen Kulturkreisen, mit denen Oman im Laufe der Geschichte in Kontakt stand, finden sich noch heute Spuren im Sultanat.

Die Isolationspolitik des Vaters und Vorgängers von Sultan Qaboos hatte trotz aller negativen Auswirkungen auch einen positiven Effekt: Die Kultur Omans blieb bis 1970 überwiegend unbeeinflusst von den oft auch fragwürdigen Trends und Modeerscheinungen des Westens. Die späte Öffnung des Landes ermöglichte den kritischen Blick auf negative Auswüchse in anderen Ländern.

Das bereits 1976 eingerichtete Ministerium für Nationales Erbe und Kultur sorgte dafür, dass trotz der anfänglich hohen Einnahmen aus dem Ölgeschäft keine sinnlosen Prachtbauten entstanden, sondern historische Gebäude restauriert und Neubauten formal in die eigene Kultur eingebunden wurden. Ein kultureller Identitätsverlust, bedingt durch schnell ansteigenden Wohlstand, konnte so auch nach 1970 vermieden werden. Nationalfeiertag ist der 18. November, an dem Sultan Qabus ibn Said seinen Geburtstag feiert. 


Oman Videos

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